Der BFH hat ergänzt, dass ein „verlustgeeignetes“ Wirtschaftsgut auch dann gegeben sein kann, wenn die Anschaffungskosten des Wirtschaftsguts seinen Verkehrswert erheblich übersteigen, sodass eine Vermutung dafür spricht, dass es dem Betrieb keinen Nutzen, sondern Verluste bringen wird.
Der BFH hat erstmals für die Buchwertfortführung bei der Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern im Rahmen einer unechten Realteilung entschieden, dass stille Reserven, die bereits einem Körperschaftsteuersubjekt vor der Realteilung zuzurechnen sind, „unaufgedeckt bleiben“.
Der BFH hat eine verdeckte Gewinnausschüttung abgelehnt: Verzichtet der beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH vor Eintritt des Versorgungsfalls auf seine Ansprüche aus einer Pensionszusage und erhält er hierfür eine Abfindung, liegt keine vGA vor, wenn die Pensionszu-sage aus be
Der BFH hat erklärt, dass die Einkunftserzielungsabsicht für Verluste aus dem Ausfall einer Bürgschaftsregressforderung bei einer unentgeltlichen Bürgschaftsübernahme unter fremden Dritten widerlegbar zu vermuten ist.
Der BFH hat seine Auffassung veröffentlicht: Zweifel sind dem BFH gekommen, weil die ge-setzliche Vermeidung der doppelten Grunderwerbsteuer ins Leere laufen kann. So eine Doppelbesteuerung eines einzigen Lebenssachverhalts ist mit den Steuergrundsätzen nicht vereinbar.
Der BFH hat erstmals entschieden, dass ersparte Mietaufwendungen, die beim Gesellschafter einer GmbH zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führen, insoweit gegebenenfalls bei qualifizierter Nachweisführung als außergewöhnliche Belastungen abgezogen werden können, als diese ersparten Mietaufwendu
Der BFH hat erklärt, dass die Einkunftserzielungsabsicht für Verluste aus dem Ausfall einer Bürgschaftsregressforderung bei einer unentgeltlichen Bürgschaftsübernahme unter fremden Dritten widerlegbar zu vermuten ist.
Der BFH hat erstmals entschieden, dass die „7b-Sonderabschreibung“ nur für eine „neue bisher nicht vorhandene“ Wohnung anzuwenden ist. Das Merkmal „neu“ ist beim Abriss einer bestehenden Mietwohnung und einem Ersatzneubau nicht gegeben.
Der BFH hat entschieden, dass Steuerberatungskosten, die für die Ermittlung des Veräußerungsgewinns oder für die Erstellung der Steuererklärung anfallen, keine Veräußerungskosten darstellen.
Die Regeln für Grundstücksteile sind von untergeordnetem Wert neu gefasst worden. Nunmehr gibt es eine (1) Größengrenze von „nicht mehr als 30 Quadratmeter“ oder eine (2) starre Wertgrenze „nicht mehr als 40.000 €“.
Bisher hat der Steuergesetzgeber grundsätzlich typisierte Gebäude-AfA-Sätze für Immobilien im Privatvermögen vorgegeben. (1) Fertigstellung vor 2022 entspricht der Gebäude-AfA-Satz = 2 %; (2) bei Fertigstellung ab dem 01.01.2023 entspricht der Gebäude-AfA-Satz = 3 %.
Der BFH hat seine Rechtsprechung ergänzt. Ist für die Anschaffung einer denkmalgeschützten Immobilie ein Gesamtkaufpreis gezahlt worden, ist dieser Gesamtkaufpreis zur Ermittlung der AfA-Bemessungsgrundlage aufzuteilen. Die Aufteilungsregeln bleiben gleich.
Der BFH hat erklärt, dass im Rahmen einer unentgeltlichen Mitarbeit ausschließlich von einem Ehegatten zur Erledigung betrieblicher Tätigkeiten für das Einzelunternehmen des anderen Ehegatten genutzte häusliche Arbeitszimmer, besonderen Anwendungsregeln unterliegt.
Der Beginn der digitalen Steuerbescheide ist verpflichtend für das Finanzamt auf den 01.01.2027 verschoben worden. Diese Form der Bekanntgabe steht weiterhin im Ermessen des Finanzamts.
Der Steuergesetzgeber hat gesetzlich festgeschrieben, dass von einer Anhörung des Steuerpflichtigen abgesehen werden soll, wenn die Finanzverwaltung bei Erlass eines Verwaltungsaktes (Steuerbescheid) anstelle der in der Steuererklärung angegebenen Daten die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtu
Die Höchstbeträge zur Inflationsbereinigung sind angehoben worden. Bei der Einzelveranlagung beträgt der neue Höchstbetrag 3.300 €, bei der Zusammenveranlagung beträgt der Höchstbetrag nunmehr 6.600 €.
Der Steuergesetzgeber hat erstmals zur Spitzensportförderung eine Steuerbefreiung für Prämienzahlungen der „Stiftung deutsche Sporthilfe“, die für Platzierungen bei (a) olympischen oder (b) paralympischen Spielen gewährt werden, eingeführt.