Der BFH hat die Gewährung des persönlichen Freibetrags für das Kind eines zivilrechtlich als verstorben geltenden (= wirksamer Erbverzicht) Elternteils geklärt.
Der BFH hat entschieden, dass auch ein Erwerb von Gesamthandseigentum an einem Familienheim von der Erbschaft- und Schenkungsteuerbefreiung (Familienheimbefreiung) umfasst ist.
Das FG Münster hat abgeleitet, dass eine mittelbare Nutzungsüberlassung – durch Zwischenschaltung einer anderen Person – die Anwendung einer gesetzlichen Rückausnahme ausschließt, weil keine direkte Überlassung des Grundstücks durch den Gesellschafter an die Gesellschaft gegeben ist.
Der BFH hat erstmals entschieden, dass die „7b-Sonderabschreibung“ nur für eine „neue bisher nicht vorhandene“ Wohnung anzuwenden ist. Das Merkmal „neu“ ist beim Abriss einer bestehenden Mietwohnung und einem Ersatzneubau nicht gegeben.
Der BFH hat erklärt, dass die Einkunftserzielungsabsicht für Verluste aus dem Ausfall einer Bürgschaftsregressforderung bei einer unentgeltlichen Bürgschaftsübernahme unter fremden Dritten widerlegbar zu vermuten ist.
Der BFH hat die Voraussetzung „herrschendes Unternehmen“ konkretisiert. (1) Eine grunderwerbsteuerliche Personengruppentheorie ohne gemeinschaftliche Rechtsform ist abzulehnen.
Der BFH hat bestätigend entschieden, dass bei der Ausgliederung zur Aufnahme auf einen bestehenden Rechtsträger die fünfjährige Vorbehaltensfrist eingehalten sein muss.
Der BFH hat grundsätzlich die Anwendung der Grunderwerbsteuerbefreiung bei Einbringung von Kommanditanteilen in eine (Vorrats-)GmbH für möglich erachtet.
Der BFH hat über die Beratung entschieden. Sonstige Rücklagen sind alle Rücklagen, die nicht im steuerlichen Einlagenkonto erfasst sind. Darunter fallen nicht nur Gewinn-, sondern auch Kapitalrücklagen.
Die Finanzverwaltung hat sich zur Anwendung der Urteilsgrundsätze geäußert: (1) Übertragungen vor dem 17.04.2025: Ist die Veranlagung für den Veranlagungszeitraum der Übertragung noch nicht bestandskräftig, sind die Urteilsgrundsätze grundsätzlich anwendbar.
Der BFH hat die Ermessensausübung hinsichtlich der Schätzungsmethode von Besteuerungsgrundlagen konkretisiert. In der Regel ist der (a) innere Betriebsvergleich im Verhältnis zum (b) äußeren Betriebsvergleich als die zuverlässigere Schätzungsmethode anzusehen. Dabei muss das Finanzamt bzw.
Der BFH hat zwei Kernaussagen zur Entstrickungsbesteuerung bei Überführung von Wirtschaftsgütern in eine ausländische Betriebsstätte veröffentlicht: (1) Wird ein bisher einer inländischen Betriebsstätte zuzuordnendes Wirtschaftsgut in eine ausländische Betriebsstätte überführt, l
Das Niedersächsische FG hat erklärt, dass für eine vorherige nicht umsatzsteuerbare Entnahme objektive Anhaltspunkte und eine gewisse Zeitspanne zwischen dieser Entnahme und einem darauffolgenden Verkauf eines Gegenstandes, welcher zuvor dem Unternehmensvermögen ohne Vorsteuerabzug zugeordnet war
Das Niedersächsische FG hat erstmals zur steuerrechtlichen Behandlung der Corona-Soforthilfen im Rahmen der Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR ) Stellung genommen.
Die Finanzverwaltung hat für die Rechnungsausstellung die Rechnungspflichtangaben in anderen Amtssprachen anderer Mitgliedstaaten (EU-Amtssprachen) veröffentlicht.
Der BFH hat ergänzend für eine „14c-Rechnung“ erklärt: Ein Dokument, das trotz der in Bezug genommenen ergänzenden Unterlagen mit seinen überflüssigen und widersprüchlichen Angaben bei einem Empfänger den Anschein erweckt, dass über steuerpflichtige Leistungen abgerechnet wird, sodass die Gefahr
Das BAG hat die Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers aus einem schuldhaften Verstoß gegen seine arbeitsvertragliche Verpflichtung – fehlende Zielvorgabe bei variabler Vergütung – bestätigt.
Der Steuergesetzgeber hat die Bruttolistenpreisgrenze auf 100.000 € angehoben. Abzustellen ist ausschließlich auf den Zeitpunkt der Anschaffung, damit sind auch Gebrauchtfahrzeuge begünstigt.
Das FG Nürnberg hat erklärt, dass die Zuwendung eines „Gesundheitstrainings“ durch einen Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge - (1) Bewegungsförderung, (2) gesunde Ernährung und (3) psychische Gesundheit -, die keinen Bezug zu berufsspezifisch bedingten gesundheit
Das BAG hat die Anwendungsregeln zur digitalen Entgeltabrechnung veröffentlicht. Arbeitgeber können ihrer Pflicht zur Erteilung von Entgeltabrechnungen durch die Bereitstellung in einem digitalen Mitarbeiterpostfach nachkommen – und zwar ohne ausdrückliche Zustimmung des Arbeitnehmers.