Eine steuerfreie zusätzliche einmalige Prämienzahlung bis zu 4.500 € soll für die Aufstockung der wöchentlichen Arbeitszeit eingeführt werden (Teilzeitaufstockungsprämie).
Der BFH hat (überraschenderweise) entschieden: Eine Methode zur Aufteilung eines einheitlichen Gesamtentgelts, die dazu führt, dass auf ein Produkt einer rabattierten Warenzusammenstellung ein anteiliger Verkaufspreis entfällt, der höher ist als der Einzelverkaufspreis, ist nicht sachgerecht.
Ein Steuerfreibetrag soll im Sinne einer Aktivrente bei sozialversicherungspflichtigen Einnahmen aus nach der Erreichung der Regelaltersgrenze erbrachter nichtselbstständiger Arbeit von jährlich 24.000 € eingeführt werden. Es gilt das sog. Zwölftelprinzip , d. h.
Das FG Düsseldorf hat erstmals entschieden, dass – abweichend vom Gutachterausschuss – ein niedriger Bodenrichtwert in einer – eigenständigen – Wertermittlung berechnet werden kann.
Der BFH hat hinsichtlich dieser Sonderbetriebseinnahme des Mitunternehmers entschieden, dass Aufwendungen der Mitunternehmerschaft für die betriebliche Tätigkeit durch die ehrenamtliche Tätigkeit des Mitunternehmers als Präsident einer Berufskammer (mit-)veranlasst sind.
Der BFH hat die Nichteinkommensteuerbarkeit einer entgeltlichen Ablösung eines Nießbrauchs an GmbH-Anteilen bestätigt. Entscheidend ist die Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums.
Das FG Berlin-Brandenburg hat bestätigt, dass nach einer Entnahme der Teilwert die neue AfA-Bemessungsgrundlage des Gebäudes bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung bildet.
Der BFH hat abgrenzend entschieden, dass der Umstand, dass eine Stiftung einen in ihr Vermögen gezahlten Betrag dem Zahlenden in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit diesem Vorgang als verzinsliches Darlehen zur Verfügung stellt und mit den Zinserträgen ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen
Der BFH hat diesen Ausschluss der erweiterten Gewerbesteuerkürzung bestätigt. Dies gilt auch, wenn die pachtende Organgesellschaft diesen Grundbesitz an außerhalb des Organkreises stehende Dritte weitervermietet bzw. weiterverpachtet.
Das FG Berlin-Brandenburg hat bestätigend entschieden, trägt eine Genossenschaft Aufwendungen für die private Lebensführung ihrer ordentlichen Mitglieder, stellt dieses eine verdeckte Gewinnausschüttung dar.
Bisher bestand in der Gestaltungspraxis bei anstehendem, kurzfristigem Anteilsverkauf von sog. „17er-GmbH-Anteilen“ der Beratungsansatz, dass durch das sog.
Der BFH hat erklärt, dass eine (ausreichende) gewerbliche Tätigkeit – im Sinne der körperschaftsteuerrechtlichen Organschaft – auch vorliegt, wenn die Organträger-Personengesellschaft ausschließlich als geschäftsleitende Holding tätig ist.
Das FG Münster hat eine differenzierte Beurteilung veröffentlicht. (1) Wird ein Einzelunternehmen innerhalb der gesetzlichen Behaltensfrist in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert, liegt grundsätzlich kein Behaltensfristverstoß aufgrund der Gewährung (neuer) Gesellschaftsanteile vor.
Der BFH hat eine wichtige Anwendungsfrage im Körperschaftsteuerrecht beantwortet: Besteht an einer Kapitalgesellschaft eine atypisch stille Beteiligung, kann diese Kapitalgesellschaft dennoch Organgesellschaft im Rahmen einer körperschaftsteuerrechtlichen Organschaft sein, da diese Kapitalgesells
Das FG München hat entschieden, dass im Rahmen der Verbundvermögensaufstellung sich das Verwaltungsvermögen – hier: (1) Finanzmittel und (2) junge Finanzmittel – nicht nach der quotalen Beteiligung an einer Personengesellschaft zuzurechnen sind.
In der Beratung sollte zur Nutzung der erweiterten Gewerbesteuerkürzung das Durchgriffsverbot hinsichtlich einer Besitzkapitalgesellschaft genutzt werden, um bei einer bestehenden doppelstöckigen, gewerblichen Personengesellschaftsstruktur in den Genuss der Gewerbesteuerreduzierung zu gelangen.
Der BFH hat Erläuterungen zum Begriff des Kapitalkontos veröffentlicht. Ein Kapitalkonto liegt – in der Regel – vor, wenn auf dem Konto auch Verluste verbucht werden, die auf diese Weise stehengebliebene Gewinne aufzehren können.
Das Niedersächsisches FG hat erstmals finanzgerichtlich eine personenübergreifende Zurechnung in der Unternehmensgründungsphase angewendet. Daraus folgt, dass trotz inhaltlich unvollständiger Rechnung, eine unternehmerische GmbH zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
Der BFH hat den (1) Ansatz und (2) Teilwert einer Pensionsverpflichtung bei der steuerbilanziellen Pensionsrückstellung bei einer Wertpapier gebundenen Leistungszusage erklärt.
Jetzt hat der VIII. BFH-Senat sich der Auffassung angeschlossen, dass bei der anzunehmenden Vermutung der Einkunftserzielungsabsicht eine Gesamtbetrachtung von Gesellschafterdarlehen und Gesellschafterbeteiligung anzuwenden ist.
Der BFH wendet diese EuGH-Rechtsprechung national an. Die Lieferung eines Gegenstandes, bei dem Einbauteile mit Vorsteuerabzugsrecht erworben und mit dem Ursprungsgegenstand zusammengesetzt werden, ist die Anwendung der Differenzbesteuerung ausgeschlossen.