Der III. BFH-Senat hat ein Abgrenzungsurteil veröffentlicht. Aus einer sog. umgekehrten Betriebsaufspaltung kann wegen des Durchgriffsverbots eine originär gewerbliche Tätigkeit der Besitzkapitalgesellschaft nicht abgeleitet werden.
Der BFH hat eine Rechtsprechungsänderung veröffentlicht. Auch bei einer Betriebsbeendigung oder Betriebsunterbrechung bleibt eine gewerblich geprägte Personengesellschaft gewerbesteuerpflichtig.
Der BFH hat ergänzend entschieden, dass nach Ablauf eines abgekürzten Erhebungszeitraums die auf den Zeitraum nach der Einstellung der werbenden Tätigkeit einer Personengesellschaft entfallenen Haftungsvergütungen an die Komplementär-GmbH nicht zum Gewerbeertrag gehören.
Der BFH hat erklärt, dass eine zwangsläufige Überzahlersituation aufgrund der „Art der Geschäfte“ dauerhaft bei einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) gegeben ist, wenn die Holdingkapitalgesellschaft ausschließlich weitgehend zu 95 % steuerfreie Beteiligungseinkünfte als Einnahmen erhält.
Der BFH hat klargestellt, dass die Zweitwohnungsteuer dem Aufwand für die Nutzung der Unterkunft bei der Ermittlung der Werbungskosten für die doppelte Haushaltsführung zuzuordnen ist. Somit gehört die Zweitwohnungsteuer in den 1.000 €/Monat-Topf.
Das FG Köln hat entschieden, dass ein ursprünglich rechtmäßig gebildeter Investitionsabzugsbetrag in einem Einzelunternehmen rückgängig zu machen ist, wenn bei einer (rückwirkenden) Einbringung des Einzelunternehmens in eine Kapitalgesellschaft die Investitionen letztlich erst nach dem steuerrech
Das FinMin Schleswig-Holstein hat die ersten Zweifelsfragen mit Antworten versehen. Es geht um Photovoltaikanlagen auf einer Hofstelle bei Land- und Forstwirtschaft.
Das FG Bremen hat entschieden, dass die bei einer Verschmelzung entstehenden Kosten der Zusammenführung von IT-Systemen und IT-Daten sofort abzugsfähige Betriebsausgaben sind; diese Aufwendungen gehören nicht zu den Kosten für den Vermögensübergang.
Der BFH hat die gesonderte Feststellung eines steuerlichen Einlagenkontos bei einer privaten (Familien-)Stiftung mit der Begründung abgelehnt, dass nach der Zuordnung der (Familien-)Stiftung zu den Vermögensmassen eine Anwendung des steuerlichen Einlagenkontos (§ 27 Abs.
Der BFH hat die Rechtsprechung bestätigt. Der Umfang der Geschäftstätigkeit und des Geschäftszwecks sind entscheidend für die Aktivierung als [(a) notwendiges oder (b) gewillkürtes] SoBV II gegenüber der Zuordnung als GmbH-Anteile im Privatvermögen.
Bisher hatte der BFH entschieden, dass das Teilabzugsverfahren im Wege einer teleologischen Reduktion in dem Umfang auf Betriebsausgaben der Gesamthand keine Anwendung findet, wie diese Aufwendungen zugleich Sondervergütungen (= Sonderbetriebseinnahmen) der Gesellschafter/Mitunternehm
Das FG Köln hat in einer AdV-Entscheidung die Rückgängigmachung von Investitionsabzugsbeträgen für die Anschaffung von ab dem Jahr 2022 steuerbefreiten PV-Anlagen bestätigt.
Das FG München hat entschieden, dass in einer Anzahlungsrechnung kenntlich gemacht werden muss, dass über eine noch nicht ausgeführte Leistung abgerechnet wird. Die Abgrenzung gegenüber einer Scheinrechnung ist bedeutsam.
Der BFH hat abgrenzend gegenüber der Finanzverwaltung bestätigend festgelegt, dass ein Steuerpflichtiger sich zur Darlegung einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer eines Gebäudes jeder sachverständigen Methode bedienen kann, die im Einzelfall zur Führung des erforderlichen Nachweises gee
Der BFH hat entschieden, dass ein Nutzungsersatz im Rahmen einer Rückabwicklung, d. h. eines Rückabwicklungsverhältnisses resultierend aus einem Verbraucherdarlehensvertrag nach dessen Widerruf außerhalb einer erwerbsgerichteten Tätigkeit, d. h.
Der BFH hat entschieden, dass einem wirksamen erstmaligen Antrag das Vorliegen der materiell-rechtlichen Antragsvoraussetzungen zur Ausübung der Option zum Teileinkünfteverfahren in den folgenden vier Veranlagungszeiträumen vom Finanzamt zu unterstellen ist.
Der BFH hat diese BFH-Rechtsprechung bestätigt. Eine Gemeinde unterhält umsatzsteuerrechtlich nur ein einziges Unternehmen, sodass in dem gegenüber der Gemeinde zu erlassenden Umsatzsteuerbescheid alle wirtschaftlichen Tätigkeiten der Gemeinde zu erfassen sind. Dies gilt u. a.
Der Steuergesetzgeber plant ein steueroptimiertes Mobilitätsbudget einzuführen. Es handelt sich dabei um eine 25%ige Lohnsteuerpauschalierung bei flexiblen Durchführungswegen der Arbeitnehmer-Mobilität.
Die Finanzverwaltung hat die Einführung einer Nichtbeanstandungsregelung für die Silvesternacht für die Besteuerung von Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen veröffentlicht: „Zur Vermeidung von Überhangschwierigkeiten wird zugelassen, dass auf Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen,
Bisher waren Einnahmen und Ausgaben für Photovoltaikanlagen, die mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben wurden, grundsätzlich als Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben einer Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) zu erfassen.
Der BFH hat entschieden, dass ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen den Ausbildungsabschnitten bestehen muss. Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Ende eines Freiwilligendienstes (FSJ ) und dem Beginn eines weiteren Ausbildungsabschnitts genügt nicht.