Die Finanzverwaltung hat ein ausführliches Anwendungsschreiben – im Entwurf – veröffentlicht. Erläutert wird, wie die verschiedenen Prozesse und Abläufe zur Erstellung sowie Verarbeitung einer E-Rechnung auf den verschiedenen Ebenen zu digitalisieren sind.
Der BFH hat eine objektive Gläubigerbenachteiligung erkannt, wenn der vom Arbeitgeber auf ein geliehenes Bankkonto überwiesene Lohn des Arbeitnehmers unterhalb der Pfändungsgrenzen liegt, denn der Pfändungsschutz reicht nur bis zur Auszahlung des Arbeitseinkommens auf ein (eigenes) Bankkonto.
Der BFH hat den „entferntest Berechtigten“ klarstellend definiert. Es ist derjenige als „ent-ferntest Berechtigter“ anzusehen, der nach der Stiftungssatzung potentiell Vermögensvorteile aus der Stiftung erhalten kann.
Das FG Hamburg hat erstmalig zu dieser Nachversteuerungsregelung im Zusammenhang mit sog. Stimmrechtsbündelungen bei Poolverträgen entschieden. Diese Nachversteuerungsregelung ist nicht erwerberbezogen auszulegen, d. h.
Der BFH hat fixiert, die Verwendung eines objektiv manipulierbaren Kassensystems stellt grundsätzlich einen formellen Mangel von hohem Gewicht dar, weil in einem solchen Fall systembedingt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Einnahmenaufzeichnungen gegeben ist.
Der BFH hat ergänzend entschieden, dass der beschwerte, überlebende Ehegatte (zuletzt versterbender Elternteil) als Erbe des erstversterbenden Ehegatten die Vermächtnisverbindlichkeit aufgrund der Jastrowschen Klausel eines Vermächtnisses nicht als Nachlassverbindlichkeit in Abzug bringen kann, d
Das FG Münster hat erstmals im Anwendungsbereich der Grunderwerbsteuerbefreiung für Umstrukturierungen die Übernahme einer Vorbesitzzeit bestätigt und dabei die höchstrichterliche Definition des „herrschenden Unternehmers“ angewendet.
Der BFH bestätigt die Einhaltungspflicht der grunderwerbsteuerrechtlichen Vorbehaltensfrist , wenn eine umwandlungsrechtliche Ausgliederung zur Aufnahme durchgeführt wird.
Das FinMin Berlin hat erstmals Stellung zu der Frage bezogen und dabei bei der ertragsteuerrechtlichen Beurteilung der Anwachsung zwei Fallgruppen voneinander unterschieden.
Der BFH hat die Auffassung: (1) Grundsatz: Die Kapitalbeteiligung des Kommanditisten an der Komplementär-GmbH ist eine funktional wesentliche Betriebsgrundlage seines Mitunternehmeranteils, wenn erst diese Kapitalbeteiligung den Kommanditisten in die Lage versetzt, über die Fragen der laufenden G
Der BFH hat entschieden, dass bei einer Totalausgliederung ein bestehender Gewerbeverlust einer übertragenden Kapitalgesellschaft, die ihren gesamten Geschäftsbetrieb auf eine GmbH & Co.
Der BFH hat den Anschaffungskostenbegriff weiter ausdefiniert. Der kapitalisierte Wert eines lebenslangen, fortbestehenden Nießbrauchsrechts an einem Grundstück ist nicht Bestandteil der Anschaffungskosten des Grundstücks, wenn der Nießbraucher das Eigentum am belasteten Grundstück erwirbt.
Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass gegen das Ausschließlichkeitsgebot bei der erweiterten Gewerbesteuerkürzung verstoßen wird, wenn die Veräußerung einer Teilfläche sowie die damit zusammenhängende Abbruch- und Erschließungsarbeiten von Anfang an dem Bereich eines schädlichen Grundstückshand
Der BFH hat eine teleologische Reduktion veröffentlicht. Diese wirkt dahingehend, dass im Zuge einer Umwandlung entstehendes neues Betriebsvermögen nicht in den Anwendungsbereich des gewerbesteuerpflichtigen Veräußerungsgewinns einzubeziehen ist.
Der BFH hat entschieden, dass bei der Differenzbesteuerung die auf den innergemeinschaftlichen Erwerb entfallende Umsatzsteuer nicht in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen ist.
Der BFH hat für die Gewinnermittlung der Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) entschieden, dass eine Einnahme nicht bereits mit Gutscheinübergabe, sondern erst in dem Zeitpunkt „zufließt“, in dem der Dritte (Gutscheinaussteller) die Zahlung an den Steuerpflichtigen leistet.
Der BFH hat ein Abgrenzungsurteil veröffentlicht. Eine erhebliche Mitursächlichkeit der Behinderung des Kindes für seine mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt genügt für den Kindergeldanspruch auch dann, wenn es in einem psychiatrischen Krankenhaus wegen einer Straftat untergebracht ist.
Der BFH hat das Verhältnis zwischen (a) Verlustfeststellungsbescheid und (b) Steuerbescheid hinsichtlich eines Altersentlastungsbetrags fortentwickelt.
Der BFH hat bestätigt, dass Zuführungsbeträge zu Pensionsrückstellungen für die Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft, die im Zuge eines Formwechsels auf eine Mitunternehmerschaft übergehen, für die zusageberechtigten Unternehmer weder (i) zum steuerrechtlichen Übertragungsstichtag noch (ii) da
Der BFH hat entschieden, dass bei Teilerlass eines nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz geförderten Darlehens Arbeitslohn zu erkennen ist, weil es sich um einen Ersatz von Werbungskosten aus in der Erwerbsphäre liegenden Gründen handelt.
Der BFH hat einen einbringungsbedingten Übergang des Gewerbeverlustes von einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft erstmals geklärt. Bringt eine Kapitalgesellschaft ihren gesamten Betrieb in eine GmbH & Co.