Eine in einer Abtretungsanzeige enthaltene Abtretungserklärung des leistenden Unternehmers ist als Berichtigung des Steuerbetrages anzusehen, wenn diese dem Leistungsempfänger zugegangene Abtretungserklärung spezifisch und eindeutig auf eine (oder mehrere) ursprüngliche Rechnung(en) bezogen ist.
Bei einem Rabatt, den ein Reiseveranstalter einer Reisebüroangestellten auf den Reisepreis gewährt, handelt es sich um keinen lohnsteuerpflichtigen Arbeitslohn.
Bei der Überlassung von geleasten Elektrofahrrädern mit Barlohnumwandlung durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer, sind für die Abrechnung gewisse Details zu beachten.
Werden Bereitschaftsdienste pauschal zusätzlich zum Grundlohn ohne Rücksicht darauf vergütet, ob die Tätigkeit an einem Samstag oder einem Sonntag erbracht wird, handelt es sich nicht um steuerfreie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit.
Ist der Arbeitnehmer aufgrund einer Erkrankung fahruntüchtig, ist der geldwerte Vorteil aus der Pkw-Überlassung in diesem Zeitraum nicht als Arbeitslohn zu erfassen.
Für Zukunftssicherungsleistungen wird die Anwendung der 44 €-Sachbezugsfreigrenze von der Finanzverwaltung abgelehnt, da eine Qualifizierung als Barlohn gegeben sei. Die Rechtsprechung hat eine anderweitige Auffassung hierzu.
Die Bemessungsgrundlage einer unentgeltlichen Wertabgabe bei Sachspende eines Unternehmens kann gegen 0 € tendieren, weil der Wert sich danach bestimmt, zu welchem Betrag der Unternehmer sich selbst den Gegenstand aufgrund seiner individuellen Möglichkeiten des Zugangs zum Markt beschaffen kann.
Aufwendungen des Vermieters zur Beseitigung von Schäden, die der Mieter nach Erwerb einer Eigentumswohnung verursacht hat, sind keine anschaffungsnahen Herstellungskosten, sondern als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten (Erhaltungsarbeiten) abzugsfähig.
Das zum 1.1.2014 eingeführte neue steuerrechtliche Reisekostenrecht erfährt durch die FG-Rechtsprechung und finanzamtliche Verfügungen eine Fortentwicklung.
Wird ein bisher nur über eine Sickergrube verfügendes Wohngrundstück vom zuständigen Abwasserzweckverband an die öffentliche Abwasserentsorgungsanlage angeschlossen und wird für diese „Herstellung einer Mischwasserleitung" von dem Abwasserzweckverband ein „Baukostenzuschuss" erhoben, so steht dem
Zinsen, die auf einer testamentarisch angeordneten Verzinsung eines erst fünf Jahre nach dem Tode des Erblassers fälligen (betagten) Vermächtnisanspruchs beruhen, sind beim Vermächtnisnehmer steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Eine von der GmbH-Satzung abweichende disquotale Gewinnverteilung ist jedenfalls bei einstimmiger Beschlussfassung der Gesellschafter über die Gewinnausschüttung einkommensteuerrechtlich anzuerkennen.
Für die Entstehung einer Betriebsaufspaltung kommt es lediglich darauf an, ob zwischen den Besitz- und Betriebsunternehmen eine sachliche und personelle Verflechtung besteht.
Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit der gleitenden Übergabe von Privatvermögen können grundsätzlich auch weiterhin als Rente oder dauernde Last abgezogen werden, wenn ein Nießbrauchsrecht abgelöst und in eine Versorgungsleistung umgewandelt wird.