Aufwendungen für die Fahrten von der Wohnung zu vom Arbeitgeber festgelegten Orten können nur noch nach den Grundsätzen der Entfernungspauschale als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn diese arbeitstäglich aufgesucht werden, um von dort zur Tätigkeit zu starten.
Die Aufzeichnungs-, Archivierungs- und Vorlagepflichten für digitale Grundaufzeichnungen sind ab dem 1.1.2017 nach Auffassung der Finanzverwaltung dringend verpflichtend einzuhalten.
Die Vorsteuerabzugsbeträge für den (1) Erwerb bzw. die Lieferung eines gemischt genutzten Gebäudes sind anders zu berechnen als die Vorsteuerbeträge für die (2) Nutzung, Erhaltung und Unterhaltung.
Die Neuregelung der Aufteilungsmethode für den Vorsteuerabzug zum 1.1.2004 kann eine Änderung der für den ursprünglichen Vorsteuerabzug maßgebenden Verhältnisse, d. h. eine Vorsteuerberichtigung bewirken.
Die Folgen des Verlustuntergangs aufgrund eines schädlichen Beteiligungserwerbs sollen durch einen neuen „fortführungsgebundenen Verlustvortrag“ antraggebunden vermeidbar sein.
Hinsichtlich stornobehafteter Vermittlungsprovisionen kommt es noch nicht zu einer Gewinnrealisierung, wenn der Nichteintritt des Stornofalls innerhalb eines bestimmten Zeitraums als aufschiebende Bedingung vereinbart worden ist.
Aufwendungen für einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der mit einem nicht unerheblichen Teil seiner Fläche auch privat genutzt wird -sog. „Arbeitsecke“ - können nicht als Betriebsausgaben/Werbungskosten berücksichtigt werden.
Eine spätere Ausgliederung führt nicht zur nachträglichen Versagung des Buchwertprivilegs bei einer unentgeltlichen Mitunternehmerteilanteilsübertragung.
Der Abzug eines Investitionsabzugsbetrags ist nicht deshalb ausgeschlossen, weil der Steuerpflichtige den Abzug im Anschluss an eine Außenprüfung zur Kompensation der von dieser ermittelten Gewinnerhöhung geltend macht.
Werden im Rahmen einer Außenprüfung erstmals verdeckte Gewinnausschüttungen festgestellt, so kann der Gesellschafter den Antrag auf Anwendung des Teileinkünfteverfahrens auch nach Abgabe der Einkommensteuererklärung stellen, solange der Einkommensteuerbescheid des entsprechenden Jahres formell un
Die Ausübung von Antrags- oder Wahlrechten, die dem Grunde nach keiner zeitlichen Begrenzung unterliegen, kann geändert werden, solange der entsprechende Steuerbescheid nicht formell und materiell bestandskräftig ist.
Überträgt ein Veräußerer ein verpachtetes Geschäftshaus und setzt der Erwerber die Verpachtung nur hinsichtlich eines Teils des Gebäudes fort, liegt hinsichtlich dieses Grundstücksteils eine nicht umsatzsteuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) vor.
Bei unentgeltlicher Einzelrechtsnachfolge können noch nicht geltend gemachte über mehrere Jahre verteilte Erhaltungsaufwendungen nicht durch den Rechtsnachfolger im Wege der Fortführung der Verteilung abgezogen werden.
Unter ortsüblicher Miete für Wohnungen vergleichbarer Art, Lage und Ausstattung ist die ortsübliche Bruttomiete, d. h. die Kaltmiete zuzüglich der nach der Betriebskostenverordnung umlagefähigen Kosten, zu verstehen.
Verkauft ein Kommanditist einer grundbesitzenden GmbH & Co. KG seine Geschäftsbeteiligung an den einzigen anderen Kommanditisten und ist die KG die einzige Gesellschafterin ihrer Komplementär-GmbH (Einheits-GmbH & Co.