Hat sich der Verwaltungsakt vor der Einlegung des Einspruchs durch Zeitablauf oder in sonstiger Weise (§ 124 Abs. 2 AO) erledigt, ist eine Heilung (§ 126 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 AO) nicht mehr möglich.
Erstinstanzlich ist entschieden worden, dass eine teilweise Veräußerung eines Mitunternehmeranteils zu einer anteiligen Auflösung einer bestehenden negativen Ergänzungsbilanz führt.
Löst die Schenkung von Gesellschaftsanteilen an einer grundbesitzenden Kommanditgesellschaft eine Anteilsvereinigung in einer Hand aus, so kann diese grunderwerbsteuerbefreit sein.
Baumaßnahmen, die im Zusammenhang mit einer Funktionsänderung von Räumen anfallen, sind keine Herstellungskosten, wenn die zur künftigen Wohnungsnutzung umgebauten Räume unwesentlich verändert werden.
Wird ein Antrag auf Günstigerprüfung gestellt, können negative Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der sog. Abgeltungsteuer unterliegen, mit positiven tariflich besteuerten Einkünften aus Kapitalvermögen verrechnet werden (Verlustausgleich).
Mit einer Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) geht das Recht zur Wahl der Besteuerungsart für die vom Veräußerer bewirkten Umsätze nicht auf den Erwerber über.
Grundsätzlich sind Aufwendungen für eine Feier anlässlich eines Geburtstags nicht als Werbungskosten anzuerkennen, sondern sind Kosten der privaten Lebensführung.
Nicht jeder nur in den Abendstunden und an Wochenenden nutzbare Schreibtischarbeitsplatz in einem Praxisraum steht zwangsläufig als ein „anderer Arbeitsplatz“ zur Verfügung.
Sog. Arbeitnehmer-Zuzahlungen mindern grundsätzlich unabhängig vom Durchführungsweg den geldwerten Vorteil einer (Betriebs-)Pkw-Gestellung für private Fahrten und Fahrstrecken von der Arbeitnehmer-Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte.
Der erhöhte Schwellenwert für die umsatzsteuerrechtlichen Kleinbetragsrechnungen in Höhe von 250 € findet auch für einkommensteuerrechtliche Zwecke bei Bewirtungsbelegen Anwendung.
Die Grundsätze einer (Buchwert-)Realteilung gelten sowohl für die Auflösung der Mitunternehmerschaft und Verteilung des Betriebsvermögens („echte Realteilung“) als auch für das Ausscheiden (mindestens) eines Mitunternehmers unter Mitnahme von mitunternehmerischem (Betriebs-)Vermögen aus einer zwi
Auf das Ausscheiden eines Mitunternehmers aus einer Mitunternehmerschaft gegen Sachwertabfindung aus dem mitunternehmerischen (Gesamthands-) Betriebsvermögen finden die Realteilungsgrundsätze Anwendung, wenn die Abfindung nicht in der Übertragung eines Teilbetriebs oder Mituntern
Betreibt ein Unternehmer (beispielhaft: GbR) ein umsatzsteuerrechtlich voll dem Unternehmen zugeordnetes Blockheizkraftwerk (BHKW) und wird die von dem BHKW - neben Strom - produzierte Wärme teilweise für die Heizung des Wohnhauses der Ehegatten verwendet, stellt dies eine Ent
Eine Rückstellung für Mehrsteuern aufgrund einer Betriebsprüfung muss dann nicht passiviert werden, wenn der Bilanzierende bei Aufstellung der Bilanz unter Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns konkret mit der Entstehung von Mehrsteuern nicht rechnen musste.
Eine steuerrechtliche Optimierung kann kurz vor Erreichen der Altersgrenze dadurch erzielt werden, dass Betriebsgrundstücke vor der Betriebsveräußerung/-aufgabe veräußert werden und eine zulässige Veräußerungsrücklage für den Veräußerungsgewinn passiviert wird.
Eine Veräußerungsrücklage darf auch in einem Wirtschaftsjahr vor der Fertigstellung des Ersatzwirtschaftsguts auf einen anderen Betrieb desselben Steuerpflichtigen übertragen werden.
Das Sächsische FG hat sich zu den Voraussetzungen der Pauschalierung von betrieblich veranlassten Zuwendungen an zu einem Firmenjubiläum eingeladene Geschäftspartner in Form der 30%igen Pauschalsteuer geäußert.
Zahlungen, die an einen Unternehmer von dessen Wettbewerbern als Aufwendungsersatz aufgrund von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen geleistet werden, sind umsatzsteuerrechtlich als Entgelt im Rahmen eines umsatzsteuerbaren Leistungsaustausches zwischen dem Unternehmer und den von ihm abgemahnten W