Der Höchstbetrag in Höhe von 1.250 € für abziehbare Aufwendungen ist bei der Nutzung eines häuslichen Arbeitszimmers im Rahmen mehrerer Einkunftsarten nicht in Teilhöchstbeträge aufzuteilen.
Sachgeschenke an Arbeitnehmer von Geschäftspartnern allein aufgrund der Arbeitnehmereigenschaft beim Geschäftspartner ohne andere Gründe bzw. Rechtsbeziehungen sind in die Bemessungsgrundlage für die Pauschalbesteuerung für Sachzuwendungen einzubeziehen.
Der BFH hat grundsätzlich die Auffassung der Finanzverwaltung hinsichtlich der Anwendungsregeln bei der Prüfung der sog. Überversorgung („75 %-Grenze“) bestätigt.
Die Bundesregierung hat die verpflichtend umzusetzende Vierte EU-Geldwäsche-Richtlinie in nationales Gesetz umgesetzt. Dabei stehen die Bekämpfung der Geldwäsche und die Terrorismusbekämpfung im Vordergrund.
Der BFH hat entschieden, dass Zinsen aus dem Darlehen eines mittelbaren Gesellschafters an einer Kapitalgesellschaft dem 25%igen Abgeltungsteuertarif unterliegen können.
Der BFH legt dem EuGH die Vorlageanfrage vor, ob die Steuerbegünstigung innerhalb von Konzernen bei Umstrukturierungen bei der Grunderwerbsteuer europarechtswidrig ist.
Der BFH hatte die Personengesellschaft grundsätzlich als Organgesellschaft für zulässig erklärt, solange die drei Eingliederungsvoraussetzungen erfüllt werden. Nun wendet das BMF diese Rechtsprechung in allen Fällen an.
Aufwendungen für die erforderliche Wohnungseinrichtung und den notwendigen Hausrat am Beschäftigungsort gehören im Rahmen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung nicht zu den Unterkunftskosten.
Eine Tätigkeit, die in einem anderen Gesetz oder im allgemeinen Sprachgebrauch als ehrenamtlich bezeichnet wird, ist nicht zwangsläufig umsatzsteuerfrei.
Die Finanzverwaltung unterscheidet für die lohnsteuerrechtliche Behandlung der Übernahme der Pensionszusage eines beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers, ob die Durchführung nach dem Betriebsrentengesetz erfolgt oder nicht.
Die Anwendungsvorschrift des InvStG 2018 hat jüngst mit dem sog. Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz einige Nachbesserungen erfahren, um die dringendsten Fragen der Besteuerung von Fondsanteilen zu klären.
Grundsätzlich sind Altenteilsleistungen mit dem tatsächlich nachgewiesenen Wert absetzbar. Ausnahmsweise sind geschätzte unbare Altenteilsleistungen anwendbar.
Die einmalige Kapitalabfindung laufender Ansprüche gegen eine der betrieblichen Altersversorgung dienende Pensionskasse unterliegt grundsätzlich dem regulären Einkommensteuertarif, wenn das kapitalbare Recht schon in der ursprünglichen Versorgungsregelung enthalten war.
Bei der Berechnung des Unterhaltshöchstbetrags sind keine fiktiven Einkünfte einer gesetzlich unterhaltsberechtigten gleichgestellten Person anzusetzen.
Der Nachweis einer Bargeldübergabe verlangt neben (1) einer belastbaren Empfängerbestätigung (2) einen zeitnahen lückenlosen Nachweis der „Zahlungskette“.