Aufwendungen des Vermieters zur Beseitigung von Schäden, die der Mieter nach Erwerb einer Eigentumswohnung verursacht hat, sind keine anschaffungsnahen Herstellungskosten, sondern als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten (Erhaltungsarbeiten) abzugsfähig.
Das zum 1.1.2014 eingeführte neue steuerrechtliche Reisekostenrecht erfährt durch die FG-Rechtsprechung und finanzamtliche Verfügungen eine Fortentwicklung.
Wird ein bisher nur über eine Sickergrube verfügendes Wohngrundstück vom zuständigen Abwasserzweckverband an die öffentliche Abwasserentsorgungsanlage angeschlossen und wird für diese „Herstellung einer Mischwasserleitung" von dem Abwasserzweckverband ein „Baukostenzuschuss" erhoben, so steht dem
Zinsen, die auf einer testamentarisch angeordneten Verzinsung eines erst fünf Jahre nach dem Tode des Erblassers fälligen (betagten) Vermächtnisanspruchs beruhen, sind beim Vermächtnisnehmer steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Eine von der GmbH-Satzung abweichende disquotale Gewinnverteilung ist jedenfalls bei einstimmiger Beschlussfassung der Gesellschafter über die Gewinnausschüttung einkommensteuerrechtlich anzuerkennen.
Für die Entstehung einer Betriebsaufspaltung kommt es lediglich darauf an, ob zwischen den Besitz- und Betriebsunternehmen eine sachliche und personelle Verflechtung besteht.
Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit der gleitenden Übergabe von Privatvermögen können grundsätzlich auch weiterhin als Rente oder dauernde Last abgezogen werden, wenn ein Nießbrauchsrecht abgelöst und in eine Versorgungsleistung umgewandelt wird.
Bei einem aus mehreren Einheiten bestehenden Gebäude ist der Anwendungsumfang der anschaffungsnahen Herstellungskosten anhand des Nutzungs- und Funktionszusammenhangs zu beurteilen.
In seinem aktuellsten Urteil stellt der I. BFH-Senat noch einmal die Anwendungsregeln des gesetzlichen Passivierungsverbots insbesondere beim Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt dar.
Wegen der Verpflichtung, eine am Bilanzstichtag bestehende Darlehensverbindlichkeit in späteren Jahren höher zu verzinsen - Darlehen mit steigenden Zinssätzen -, ist in der (Steuer-) Bilanz grundsätzlich eine Verbindlichkeit oder eine Rückstellung wegen eines wirtschaftlichen Erfüllungsrückstande
Eine Geschäftsveräußerung im Ganzen liegt auch dann vor, wenn ein Käufer die wesentlichen Betriebsgrundlagen eines Unternehmens mit der Verpflichtung erwirbt, diese in eine noch zu gründende Personengesellschaft einzubringen, damit diese das Unternehmen fortführt
Grundsätzlich ist die Parallelität von Pensionsauszahlungen und Vergütungen im Rahmen eines Beratervertrags für einen ausgeschiedenen Gesellschafter-Geschäftsführer zulässig.
Werden für spezielle Branchen wie beispielhaft für Taxiunternehmer von Autoherstellern geringere Listenpreise angeboten, so können diese Gegenstand der 1 %-Regelung sein.