Auf das Ausscheiden eines Mitunternehmers aus einer Mitunternehmerschaft gegen Sachwertabfindung aus dem mitunternehmerischen (Gesamthands-) Betriebsvermögen finden die Realteilungsgrundsätze Anwendung, wenn die Abfindung nicht in der Übertragung eines Teilbetriebs oder Mituntern
Betreibt ein Unternehmer (beispielhaft: GbR) ein umsatzsteuerrechtlich voll dem Unternehmen zugeordnetes Blockheizkraftwerk (BHKW) und wird die von dem BHKW - neben Strom - produzierte Wärme teilweise für die Heizung des Wohnhauses der Ehegatten verwendet, stellt dies eine Ent
Eine Rückstellung für Mehrsteuern aufgrund einer Betriebsprüfung muss dann nicht passiviert werden, wenn der Bilanzierende bei Aufstellung der Bilanz unter Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns konkret mit der Entstehung von Mehrsteuern nicht rechnen musste.
Eine steuerrechtliche Optimierung kann kurz vor Erreichen der Altersgrenze dadurch erzielt werden, dass Betriebsgrundstücke vor der Betriebsveräußerung/-aufgabe veräußert werden und eine zulässige Veräußerungsrücklage für den Veräußerungsgewinn passiviert wird.
Eine Veräußerungsrücklage darf auch in einem Wirtschaftsjahr vor der Fertigstellung des Ersatzwirtschaftsguts auf einen anderen Betrieb desselben Steuerpflichtigen übertragen werden.
Das Sächsische FG hat sich zu den Voraussetzungen der Pauschalierung von betrieblich veranlassten Zuwendungen an zu einem Firmenjubiläum eingeladene Geschäftspartner in Form der 30%igen Pauschalsteuer geäußert.
Zahlungen, die an einen Unternehmer von dessen Wettbewerbern als Aufwendungsersatz aufgrund von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen geleistet werden, sind umsatzsteuerrechtlich als Entgelt im Rahmen eines umsatzsteuerbaren Leistungsaustausches zwischen dem Unternehmer und den von ihm abgemahnten W
Eine Rückstellung kann grundsätzlich auch für Verpflichtungen aus öffentlichem Recht gebildet werden, wenn die Verpflichtung wirtschaftlich in den bis zum Bilanzstichtag abgelaufenen Wirtschaftsjahren verursacht ist. Diese Verpflichtung muss an Vergangenes anknüpfen und Vergangenes abgelten.
Sowohl für die öffentliche Hand als auch für Hotels regelt nunmehr das BMF die Aufteilung eines Gesamtentgelts in einen Teil, der dem 19%igen Regelsteuersatz und einen anderen Teil, der dem ermäßigten 7%igen Steuersatz unterliegt.
Einkünfte aus der Vermietung eines häuslichen Arbeitszimmers an den Auftraggeber eines Gewerbetreibenden sind Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wenn die Vermietung ohne den Gewerbetrieb nicht denkbar wäre.
Die vierjährige Reinvestitionsfrist verlängert sich nur dann durch den Beginn der Herstellung eines neuen Gebäudes auf eine sechsjährige Investitionsfrist, wenn vor Fristablauf ein konkretes Objekt geplant wird.
Die Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuererklärung gilt nur für den unmittelbar auf den festgestellten Verlustabzug folgenden Veranlagungszeitraum.