Wird die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt, entsteht ein Auflösungsverlust nicht zu dem Zeitpunkt des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, sondern am Tag der Verfahrensablehnung.
Der BFH beschäftigte sich mit den Auswirkungen einer Aufwärtsverschmelzung innerhalb der siebenjährigen Nachbehaltensfrist resultierend aus einem qualifizierten Anteilstausch.
Das Brexit-Steuerbegleitgesetz enthält notwendige Regelungen aus dem Zuständigkeitsbereich des BMF zur Begleitung des Austritts des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (Vereinigtes Königreich) aus der Europäischen Union (EU).
Die Aufnahme einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit liegt auch dann vor, wenn ein bislang nicht unternehmerisch tätiger Steuerpflichtiger die Tätigkeit jahrelang gewerblich oder beruflich als Gesellschafter einer Personengesellschaft ausgeübt hat und nunmehr erstmals als Einzelunternehmer
Bei einem Gesellschafter ist die auf den Beweis des ersten Anscheins gestützte Annahme, er habe einen ihm zur Verfügung stehenden Dienst-Pkw privat genutzt, auch dann möglich, wenn formal ein Nutzungsverbot zwischen den Gesellschaftern vereinbart worden ist.
Wendet ein Arbeitgeber Tankgutscheine für mehrere Monate im Voraus seinen Arbeitnehmern zu, so fließt der gesamte Sachbezug bereits bei Erhalt der Gutscheine und nicht erst bei deren Einlösung zu, auch wenn der Arbeitnehmer angehalten war, nur einen Gutschein pro Monat im Wert vo
Die Bemessungsgrundlage der sog. Überentnahmeregelung für die nicht abziehbaren betrieblichen Schuldzinsen ist begrenzt auf den Entnahmeüberschuss des (Gesamt)-Zeitraums von 1999 bis zum aktuellen Wirtschaftsjahr.
Die Grundsätze zur Bewertung der (Privat-)Einlage wertgeminderter Beteiligungen in einem Betriebsvermögen sind entsprechend auf die Bewertung der (Privat-)Einlage wertgeminderter Forderungen aus Gesellschafterdarlehen anzuwenden.
Der BFH hat die Anwendungsregeln zur Auflösung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens bei einer Betriebsaufgabe insoweit geklärt, dass eine Abgrenzung zwischen der Zuordnung zum (1) laufenden Gewinn oder zum (2) Betriebsaufgabegewinn möglich ist.
Überträgt ein Kommanditist unentgeltlich einen Teil seiner Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft, geht der verrechenbare Verlust anteilig auf den Übernehmer über, wenn diesem auch das durch die Beteiligung vermittelte Gewinnbezugsrecht übertragen wird.
Der durch einen Forderungsverzicht eines Gesellschafters auf seine Gesellschafterforderung gegenüber der GmbH entstehende Auflösungsertrag ist durch Abzug einer verdeckten Einlage in Höhe des werthaltigen Teilwerts der Gesellschafterforderung körperschaftsteuerrechtlich zu neutralisieren, wenn de
Eine „erstmalige Verwendung“ ist auch bei bereits anfänglichem Leerstand eines Gebäudes anzunehmen, wenn zwar tatsächlich keine umsatzsteuer-pflichtige Vermietung stattfindet, die entsprechende Verwendungsabsicht des Unternehmers aber dadurch nachgewiesen ist, dass über den gesamten Berichtigungs
Ein Rentenanspruch gegenüber der Deutschen Rentenversicherung gilt im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Erfüllungsfiktion als erfüllt, wenn Leistungen eines Jobcenters in eine Erwerbsminderungsrente rückwirkend umqualifiziert werden.
Bei einer Einliegerwohnung des Steuerpflichtigen, die zweckfremd als Home-Office vom Arbeitnehmer an seinen Arbeitgeber für dessen betriebliche Zwecke vermietet wird, ist stets im Einzelfall festzustellen, ob er beabsichtigt, auf die voraussichtliche Dauer der Nutzung einen Übers
Der BFH hat entschieden, dass bei einem einvernehmlichen Auflösungsvertrag die Überprüfung, ob der Arbeitnehmer dabei unter einem „tatsächlichen Druck“ bezüglich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses stand, regelmäßig entbehrlich ist.
Das FG Düsseldorf ist der Auffassung, dass die Erbschaftsteuerbefreiung für Familienheime sich nach der zivilrechtlichen Einordnung von Grundstücken richtet.
Erstellt ein Unternehmer für ein und dieselbe Leistung mehrere, inhaltlich nicht identische, Rechnungen mit gesondertem Umsatzsteuerausweis, so schuldet er die in den zusätzlichen Abrechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer ebenfalls.