Erwirbt ein Miterbe im Rahmen der Teilung des Nachlasses das Alleineigentum an einem Familienheim oder an einer Wohnzweckvermietungsimmobilie, erhöht sich sein begünstigtes Vermögen unabhängig davon, ob die Vereinbarung über diese Erbauseinandersetzung zeitnah, d. h.
Die Prämien für eine Betriebsunterbrechungsversicherung einer GmbH können dann als vGA gewertet werden, wenn die Auszahlung der Versicherungsleistung auch auf das Bankkonto des Gesellschafter-Geschäftsführers ausbezahlt werden kann.
Das Merkmal „vollständige Anschrift“ erfüllt nur die Angabe der zutreffenden Anschrift des leistenden Unternehmers, unter der er seine wirtschaftlichen Aktivitäten entfaltet.
Eine Ansparabschreibung darf nicht gebildet werden, wenn im Zeitpunkt ihrer Geltendmachung beim Finanzamt bereits feststeht, dass der Betrieb zu Buchwerten in eine Kapitalgesellschaft eingebracht wird.
Nachträgliche Änderungen beim Veräußerungspreis und/oder -kosten wirken sich rückwirkend auf die Ermittlung des körperschaftsteuerrechtlichen Veräußerungsergebnisses aus. Reflexartig ist auch die (fiktive) 5%ige außerbilanzielle Hinzurechnung anzupassen.
Die Finanzverwaltung nimmt Stellung zur Umsetzung der lohnsteuerrechtlichen Änderungen bezüglich der umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung von Betriebsveranstaltungen.
Ein Familienheim setzt u. a. voraus, dass der begünstigte Erwerber nach dem Erbfall die in einem bebauten Grundstück befindliche Wohnung unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern zur Selbstnutzung für eigene Wohnzwecke bestimmt.
Durch die Aufteilung einzelner Wohnungen eines Gesamtvermietungsgebäudes in Eigentumswohnungen (EWG) kann eine Vervielfachung der anschaffungsnahen Herstellungskosten ermöglicht werden.
Die Finanzverwaltung wendet die Rechtsprechung zur Umkehrung der Steuerschuldnerschaft in Fällen von Betriebsvorrichtungen nicht über den entschiedenen Fall hinaus an.
Stirbt ein Arbeitnehmer und hat der Ehegatte Anspruch auf das Versorgungskonto, das über Jahre im Rahmen der BAV angespart wurde, unterliegt die Einmalauszahlung an die Witwe/den Witwer der ermäßigten Tarifierung.
Um wieder in das grundsätzliche Abflussprinzip für Umsatzsteuer-Vorauszahlungen zurückzukehren, müssen die Umsatzsteuer-Voranmeldungen November 2015 und Dezember 2015 sowohl im Kalenderjahr 2015 beim Finanzamt abgegeben und tatsächlich bezahlt werden.
Der EuGH stellt eindeutig klar, dass es grundsätzlich keine unionsrechtliche Regelung gibt, die nur erlaubt, dass eine „juristische Person“ (Kapitalgesellschaft) als Organgesellschaft eingegliedert wird.